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Die islamistische Gefahr für LGBTQ+

Quicky vom 26. Jul 2026, Quelle: Stuttgarter Zeitung

Homosexuelle und Transsexuelle stehen ganz besonders im Visier von Islamisten. Es ist Aufgabe der Sicherheitsbehörden, uns zu beschützen.

queer-rechteDer furchtbare Terroranschlag auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin hat es überdeutlich gezeigt: Die islamistische Gefahr ist längst nicht gebannt. Noch immer nehmen Einzeltäter oder Gruppen ­die freie und offene Gesellschaft in Deutschland ins Visier. Und ihre gewalttätige Ablehnung von allem, was ihrer Lebensweise nicht entspricht, wird über das Internet, über Hassprediger und durch die intolerante Macho-Kultur einiger Kulturkreise genährt.
Und ja, diese Radikalisierung passiert mitten in Deutschland, offenkundig auch bei Menschen wie dem mutmaßlichen Täter Abdul Ballout, der zwar in Deutschland geboren ist, dessen Weltbild aber in den traditionellen Wurzeln seiner arabischen Familie festzustecken scheint. Die Sicherheitsbehörden werden sich fragen lassen müssen, warum der Täter trotz seiner Vorstrafen in der Lage war, den Anschlag vorzubereiten und zu begehen.

Grausam muss auch das Erwachen für manche LGBTQ-Aktivisten sein, die in den letzten Jahren Hand in Hand auch mit Islamisten gegen Israel demonstriert haben. Der Islamismus kennt für Homosexualität, Transsexualität und andere Spielarten jenseits der Liebe zwischen Mann und Frau keine Toleranz. Es ist kein Zufall, dass es Demonstrationen zum Christopher Street Day in islamischen arabischen Ländern nicht gibt. Der einzige CSD in der Region wird ausgerechnet in dem Land gefeiert, das sie so heftig kritisieren: in Israel.