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Quickies

Alles | Stuttgart | Mannheim

Eisenmann (CDU) will sich für Anerkennung der LSU einsetzen

Quickie vom 25. Juli 2020, eingestellt von StevenStgt
gayrechte  |   Die CDU-Spitzenkandidatin für die Landtagswahl, Ministerin Dr. Susanne Eisenmann, will sich für die Anerkennung der „Lesben und Schwulen in der Union“ (LSU) als Sonderorganisation der CDU einsetzen. Das sicherte sie am Freitag bei einem Gespräch mit dem LSU-Landesverband zu.

Der Landesvorsitzende der LSU BW, Tom G. Spiegel, betonte, wie wichtig dieser Schritt für seinen Verband sei: „Vollständig Volkspartei ist die CDU nur mit uns! Nach langen und oft schwierigen Jahren hat die CDU mit uns und unseren Themen jetzt die Chance, in der gesellschaftlichen Realität anzukommen.“ Für den CDU-Landesverband BW sei es darüber hinaus hilfreich, mit Frau Eisenmann eine Spitzenkandidatin zu haben, „die queeren Themen ausgesprochen aufgeschlossen gegenübersteht und als Ansprechpartnerin bislang schon ein offenes Ohr für uns gehabt hat.“

Die Struktur- und Satzungskommission der Bundes-CDU hatte am 08. Juli beschlossen, dass die LSU eine Sonderorganisation der Partei werden soll. Bei der Entscheidung, bei der der am Jahresende in Stuttgart stattfindende CDU-Bundesparteitag das letzte Wort hat, geht es um den Status der LSU als „Sonderorganisation“ mit Rechten zur Mitwirkung an der politischen Willensbildung der CDU und eigenem Antragsrecht auf dem Bundesparteitag.


weitere Infos » https://www.lsu-online.de

OBs aus Baden-Württemberg setzen sich für LSBTTIQ-Community in Polen ein

Quickie vom 19. Juli 2020, eingestellt von StevenStgt
gayrechte  |   In einem offenen Brief solidarisiert sich der Rat der Gemeinden und Regionen Europas mit den LSBTTIQ-Gemeinden in Polen. Unter den Unterzeichnern befinden sich auch drei Bürgermeister aus Baden-Württemberg.

Der offene Brief ist eine Reaktion auf die LSBTI-feindliche Politik Polens. Die Aktion soll die Kommunen in Polen unterstützen, die für europäische Werte und Menschenrechte einstehen. Auch BW-Stadtoberhäupter zeigen sich solidarisch: Der OB aus Mannheim, Peter Kurz (SPD), der OB aus Esslingen, Jürgen Zieger (SPD) und der Biberacher OB, Norbert Zeidler (parteilos), haben den Brief unterzeichnet - und setzen damit ein Zeichen gegen die Diskriminierung von LSBTTIQ-Personen.

Im sogenannten "Atlas of Hate" (Atlas des Hasses) wird verzeichnet, welche Regierungsbezirke, Grafschaften und Gemeinden in Polen sich bereits zu LSBTI-freien Zonen erklärt haben. Der Atlas wurde von polnischen Aktivisten erstellt, um zu zeigen, wie weit verbreitet die Homophobie im Land wirklich ist. Die Karte zeigt: Bereits fünf von 16 Regierungsbezirken, 37 Landkreise und 55 Gemeinden haben sich zu einer solchen Zone erklärt.

Auch die Stadt Stuttgart hat den offenen Brief erhalten. Die Abteilung Chancengleichheit hat dem OB Fritz Kuhn (Grüne) die Unterzeichnung empfohlen. Dieser hat den offenen Brief jedoch bisher nicht unterzeichnet. Der OB sagt "Wir stehen in engem Kontakt zu unserer Partnerstadt Lodz. Wir betrachten allerdings mit großer Sorge, wie sich die Lage in Polen entwickelt."
Quelle: SWR